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Jun 30, 2017 | 0 | Aktuelles, Allgemeines, Erziehung, Hunderassen, Tipps, zum Schmunzeln

Winterzeit – Pfotenpflegezeit

Der Winter hat uns wieder. Es ist kalt und der erste Schnee türmt sich auf den Gehwegen. Viele Hundebesitzer fragen sich nun, wie sie ihren Hund am besten vor der Kälte schützen.

Zuerst einmal: Die meisten Hunde benötigen keine Mäntelchen oder gar Mützchen oder was der Markt sonst noch so hergibt. Daran hat meist der Besitzer viel mehr Freude als der Hund. Nicht umsonst hat ein Hund ein Fell. Lediglich, wenn der Hund (wie beispielsweise bei der Rettungshundearbeit) lange Wartezeiten an einer Stelle überbrücken muss und zudem noch ein kurzes Fell hat, kann eine Hundeweste sinnvoll sein. Im normalen Hausgebrauch bewegt sich ein Hund beim Spazierengehen genügend, um nicht zu frieren.

Allerdings wirklich wichtig ist im Winter die regelmäßige Kontrolle und Pflege der Pfoten. Durch die Kälte und besonders durch Streusalz wird die Haut an den Pfoten stark angegriffen und kann mitunter sogar reißen. Eine Wunde an der Pfote verheilt langsamer als an anderen Körperstellen, weil die Haut hier dicker ist. So können sich auch schnell Entzündungen bilden.

Wenn Sie Ihrem Hund also einen Gefallen tun wollen, dann cremen Sie bei Schnee und Eis seine Pfotenballen ein. Das hält die Haut weich und geschmeidig und sie reißt nicht so schnell. Wie immer gilt auch hier: nicht zu viel des Guten. Es hat nicht viel Sinn, dreimal täglich zu cremen, weil dann die Ballen ZU weich werden könnten. Das gesunde Mittelmaß ist gefragt.

Bei Streusalz auf den Wegen duschen oder waschen Sie nach dem Spaziergang die Pfoten mit lauwarmem Wasser ab und kontrollieren Sie die Ballen auf Risse. Zum Cremen empfiehlt sich Melkfett, Vaseline oder Ringelblumensalbe. Vor dem Spaziergang aufgetragen hilft Cremen gegen die Kälte, nachher gegen Verletzungen. Daher sollte nach dem Spaziergang nur gecremt werden, wenn es tatsächlich kleine Wunden gibt. Diese können mit der Creme abgedeckt werden, dann wirkt sie wie ein Pflaster.

Sie haben weitere Fragen zum Thema Hunde, Problemhunde oder Hundeprobleme? Dann nehmen Sie Kontakt zu mir auf!

Dez 09, 2010 | 0 | Aktuelles, Tipps

Immer mehr Hunde twittern

Der Microblogging-Dienst Twitter ist nicht nur bei Menschen beliebt und erfolgreich. Auch immer mehr Tiere twittern. Momentan kann man sogar neben der Miss und dem Mister Twitter den besten Tier-Twitterer wählen. Und so erzählen inzwischen Hunderte Hunde und Katzen von ihrem Alltag mit dem Dosenöffner.

Natürlich steckt nicht hinter jedem Profil mit Tierbild auch der Zugang eines Tieres. Manche Firmen nutzen Tierbilder, weil sie erfolgreicher sind als Firmenlogos. Viele Nutzer haben auch Tierbild weil sie Tiere mögen und das ausdrücken möchten.

Übrigens: Auch die Hundeschule Berlin finden Sie bei Twitter und ebenso in der Twitterwahl. Folgen Sie uns und klicken Sie mit!

Jul 29, 2009 | 1 | Aktuelles

Lassen Sie Ihren Hund im Sommer nicht allein!

Das heiße Auto im Sommer kann innerhalb kürzester Zeit zum tödlichen Hitzschlag führen - Foto: peta

Das heiße Auto im Sommer kann innerhalb kürzester Zeit zum tödlichen Hitzschlag führen - Foto: peta

Jul 16, 2009 | 0 | Aktuelles

Hund springt jeden an – was tun?

Das Problem kennen viele Hundebesitzer: Egal ob draußen oder drinnen, wenn ein Mensch auf ihr Hundchen zukommt, springt dieser begeistert an ihm hoch. Meist ist dies durchaus freundlich gemeint, doch auch eine freundliche Dogge kann einen erwachsenen Mann mit ihrer Liebe geradezu umwerfen. Doch wie kann man einem begeisterten Hund das abgewöhnen?

Nun, zuerst einmal sollte man wissen, WARUM ein Hund das macht. Wenn sich zwei Hunde begegnen, die sich kennen und freundlich gesonnen sind, leckt der Untergebene dem Übergeordneten das Gesicht, um ihm zu demonstrieren, dass er sich unterwirft. Es handelt sich beim Gesicht lecken also meist um eine Beschwichtigungsgeste. In selteneren Fällen lecken sich Hunde auch zum Trost oder zur gegenseitigen Reinigung das Gesicht.

Nun ist aber einem Hund ein Hundegesicht in der Regel recht nah, ein Menschengesicht befindet sich jedoch weit oben. Um dorthin zu gelangen, muss hund also am Menschen hochspringen. Ein Hund, der an einem Menschen hochspringt, hat dementsprechend die besten Absichten: er möchte dem Übergeordneten seinen Respekt zollen.

Man kann relativ leicht erreichen, dass der Hund nicht hochspringt, indem man sich auf sein Niveau herabbegibt, also mit dem Gesicht auf seine Höhe geht. Dafür muss man aber Hundeküsse mögen.

Nicht empfehlenswert sind nicht aussterbende Tipps wie der, man solle dem Hund, der an einem hochsteht, auf die Pfoten treten. Das ist eine Handlung, die im hündischen Verhaltensmuster nicht vorkommt und daher vom Hund nicht verstanden wird. Wenn sie dazu führt, dass der Hund das Verhalten danach unterlässt, dann aus Angst vor den Schmerzen. Und wer möchte schon, dass sein Hund sich vor ihm fürchtet?

Es gibt aber noch andere Wege, einem Hund das Hochspringen abzugewöhnen, die völlig ohne Gewalt und Schmerz auskommen und auch vom Hund relativ schnell verstanden werden. Welche? In der Hundeschule Berlin erfahren Sie mehr. Nehmen Sie Kontakt zu mir auf:

trainer@hundeschuleberlin.de

Jun 17, 2009 | 1 | Aktuelles, Erziehung, Tipps

Glück gehabt: Cockerspaniel-Baby überlebt Klospülung

Was der vierjährige David Blair aus London sich genau dabei gedacht haben mag, wird wohl sein Geheimnis bleiben. Klar ist, dass er mit seinem Cockerspaniel-Welpen draußen gespielt hatte und dieser nun ziemlich schmutzig war. Logische Konsequenz: Der Hund muss wieder sauber werden. Das Waschbecken kann für einen Vierjährigen allerdings ziemlich unerreichbar sein, zumal, wenn er ein Hundebaby trägt. Also: Klodeckel auf und den Hund dort waschen.

So weit, so gut gemeint. Doch vielleicht war dem kleinen David das Wasser zu schmutzig oder nicht ausreichend – was auch immer der Grund war: David zog ab. Und damit machte der kleine Hund den wohl wildesten Ritt seines Lebens durch die Londoner Kanalisation. Glücklicherweise kam er nicht sehr weit und machte an seinem Aufenthaltsort im Rohr vor Nachbars Gartentor auf sich aufmerksam.

Mit Hilfe einer Kanalreinigungsfirma und eines Kameraroboters gelang es nicht nur, den kleinen Hund zu finden, sondern auch, ihn unverletzt zu retten. Der bis dahin namenlose Welpe heißt nun Dyno – nach der Kanalreinigungsfirma, der er sein Leben verdankt. Glück gehabt, kleiner Dyno!

Wenn Sie Fragen haben zum Umgang mit Kind und Hund, kann die Hundeschule Berlin Ihnen helfen. Kontaktieren Sie mich unter trainer@hundeschuleberlin.de

Jun 16, 2009 | 1 | Aktuelles, zum Schmunzeln

Geschirr oder Halsband – die ewige Frage

Der Welpe ist angekommen und spätestens jetzt stellt sich dem Neu-Hundebesitzer die ewige Gretchenfrage: Geschirr oder Halsband? Was ist besser für den Kleinen?Und das Schlimme ist: es gibt keine allgemeingültige Antwort, sondern ist eine Frage davon, womit Sie als Hundebesitzer besser zurechtkommen.

Meiner Erfahrung nach ist das Halsband gerade für die Zeit der Erziehung die bessere Wahl. Denn es erlaubt einen genaueren Eingriff in das Verhalten des Hundes. Beim Geschirr verlagert sich die Zugkraft auf eine größere Fläche als beim Halsband, wodurch sich mancher Hund zum Zerren an der Leine animiert sieht. Manche Hundebesitzer wechseln gar zum Geschirr, weil ihr Hund an der Leine zerrt und sie befürchten, dass er sich stranguliert. Damit geben Sie Ihrem Hund jedoch ein völlig falsches Signal! Er lernt dadurch nur, dass es okay ist zu zerren. Abgewöhnen werden Sie es ihm so aber nicht.

Sicher gibt es auch Hunde mit einem sehr dicken Hals wie den Mops beispielsweise, bei dem immer die Gefahr besteht, dass ihm das Halsband einfach über den Kopf rutscht. Hier kann ein Geschirr durchaus sinnvoll sein. Ich kenne jedoch auch Möpse, die am Geschirr laufen müssen, weil sie sonst nicht zu händeln sind, da total unerzogen. Mit zwei unerzogenen Acht-Kilo-Biestern an der Flexileine laufen, einem großen Hund begegnen und die beiden geben den Rottweiler? Da bin ich froh, dass ich sie dank Geschirr quasi beiseite tragen kann.

Prinzipiell jedoch empfehle ich ein Halsband, weil ich damit die besten Erfahrungen gemacht habe. Der Hund wird unmittelbar auf die Leinenbewegungen aufmerksam und ist so besser bei der Sache. Eines ist natürlich klar: Den oft gesehenen und (Asche auf mein Haupt aber ich wusste es nicht besser damals) schon selbst praktizierten Leinenruck darf es niemals geben. Wenn Sie wissen möchten, was dabei am Hals Ihres Hundes passiert, legen Sie sich einmal das eine Ende der Leine ums Handgelenk und lassen jemanden am anderen Ende erst wenig und dann kräftiger rucken. Sie werden sich wundern, bei wie wenig Kraft es schon sehr weh tut. Und das potenzieren Sie bitte mit mindestens fünf und stellen es sich am Hals vor.

Egal ob Halsband oder Geschirr: Man kann einen Hund ohne Leinenruck erziehen. Wie? In der Hundeschule Berlin können Sie es lernen. Nehmen Sie Kontakt zu mir auf:

trainer@hundeschuleberlin.de

Jun 15, 2009 | 0 | Aktuelles, Tipps

Wie fotografiere ich einen Welpen?

Nachfolgend ein paar Tipps, wie sich ein Fotoshooting mit einem Welpen in etwa abspielen könnte:

- Nehmen Sie einen neuen Film aus der Schachtel und laden Sie Ihre Kamera.

- Nehmen Sie die Filmschachtel aus dem Maul des Welpen und werfen Sie sie in den Abfalleimer.

- Nehmen Sie den Welpen aus dem Abfalleimer und bürsten Sie ihm den Kaffeesatz aus der Schnauze.

- Wählen Sie einen passenden Hintergrund für das Foto. Montieren Sie die Kamera und machen Sie sie aufnahmebereit.

- Suchen Sie Ihren Welpen und nehmen Sie ihm den schmutzigen Socken aus dem Maul.

- Plazieren Sie den Welpen auf dem vorbereiteten Platz und gehen Sie zur Kamera.

- Vergessen Sie den Platz und kriechen Sie Ihrem Welpen auf allen Vieren nach.

- Stellen Sie die Kamera wieder ein und locken Sie Ihren Welpen mit einem Leckerchen.

- Holen Sie ein Taschentuch und reinigen Sie das Objektiv vom Nasenabdruck des Welpen.

- Nehmen Sie den Blitzwürfel aus dem Maul des Welpen und werfen Sie ihn weg (den Blitzwürfel).

- Sperren Sie die Katze aus und behandeln Sie die Kratzer auf der Nase des Welpen mit etwas Gel.

- Stellen Sie den Aschenbecher und die Zeitschriften zurück auf den Couchtisch.

- Versuchen Sie, Ihrem Welpen einen interessanten Ausdruck zu entlocken, indem Sie ein Quitschepüppchen über Ihren Kopf halten.

- Rücken Sie Ihre Brille wieder zurecht und holen sie Ihre Kamera unter dem Sofa hervor.

- Springen Sie rechtzeitig auf, nehmen Sie Ihren Welpen am Nacken und sagen zu ihm: “Nein – das machst du draußen!”

- Vergessen Sie die Übung und nehmen sich gleich morgen vor mit dem Welpen – Sitz und Platz – zu üben.

Und das tun Sie am besten in der Hundeschule Berlin. Kontaktieren Sie mich unter trainer@hundeschuleberlin.de

Jun 14, 2009 | 0 | Aktuelles, zum Schmunzeln

Ich wünsche mir einen Hund – was muss ich beachten?

Die Wahl des “passenden” Hundes ist nicht ganz einfach. Sie hängt von vielen Faktoren ab:

  • Haben Sie Kinder?
  • Haben Sie andere Haustiere?
  • Wieviel Zeit können und wollen Sie investieren?
  • Langes oder kurzes Fell?
  • Großer oder kleiner Hund?
  • Stadt oder Land?
  • Möchten Sie mit dem Hund arbeiten?
  • Was soll Ihr Hund für sie sein: Beschützer oder Freund?

In meiner langjährigen Erziehungsarbeit kam es immer wieder vor, dass Menschen vor mir standen, die offensichtlich völlig verzweifelt waren und das in folgende Worte fassten: “Mein Hund funktioniert nicht.”

Die meisten von ihnen hätten diese Verzweiflung verhindern können, wenn sie sich über die Wahl der Rasse mehr Gedanken gemacht hätten. Unsere heutigen Haushunde sind in Kategorien eingeteilt: Arbeitshunde, Schutzhunde, Hütehunde usw.

Ein klassisches Beispiel für eine komplizierte Wahl ist der Beagle. Der Beagle wurde gezüchtet, um in einer großen Meute bei der Fuchsjagd zu helfen. Er ist also ein Meutehund. Ihn allein zu halten, widerspricht seiner Natur. Als Meutehund ist er jedoch unabhängig von seinen Menschen, denn er hat in seinem Aufgabenbereich nicht viel mit ihnen zu tun. Dementsprechend ist die Erziehung eines Beagles schwierig, besonders, und das ist das Paradoxe, wenn man ihn rassegerecht, also mit mehr als einem Beagle hält.

Ein zweites Beispiel sind der Labrador und der Golden Retriever. Bekannt sind beide als freundliche Familienhunde. Doch der ursprüngliche Sinn dieser Retriever ist auch die Arbeit. Sie wurden gezüchtet, um dem Jäger das erlegte Wild zu bringen, also zu apportieren. Sie sind sehr intelligent und arbeitswillig. Wenn sie unterbeschäftigt sind, können auch diese Hunde sich zu Tyrannen entwickeln oder mit ihrem Energieüberschuss Schaden anrichten. Außerdem darf man nicht vergessen, dass Labradore und Golden Retriever große Hunde sind, erwachsene Rüden wiegen zwischen 30 und 40 Kilogramm. Diese Körpermasse besteht zu einem großen Teil aus Muskeln, die, wenn sie gezielt eingesetzt werden, auch einen starken Mann in Bedrängnis bringen können. Wer also mit dem Gedanken spielt, sich einen Labrador oder Goldie anzuschaffen, sollte sich auch gleich überlegen, was er mit diesem Hund später machen möchte.

Sie sehen, die Wahl des richtigen Hundes ist keine leichte Aufgabe. Wenn Sie hier Hilfe brauchen, kontaktieren Sie doch einmal die Hundeschule Berlin! Wir helfen Ihnen gern mit Informationen weiter und stehen Ihnen mit Rat und Tat zur Seite. trainer@hundeschuleberlin.de

Jun 14, 2009 | 2 | Aktuelles, Hunderassen, Tipps